Ein neues Flutlicht strahlt zum Jubiläum

Neues Flutlicht

Neues Flutlicht feierlich eingeweiht

Umweltfreundlich und energiesparend: TuS Mosella Schweich freut sich über moderne Strahler auf der Sportanlage.

Das neue Flutlicht auf der Sportanlage am Schweicher Winzerkeller hat seine Feuertaufe bestanden:  Mit dem Testspiel gegen den Oberligisten SC 07 Idar-Oberstein, das der zwei Klassen tiefer angesiedelte Bezirksligist TuS Mosella am Dienstagabend nur knapp mit 0:1 verlor wurde die vor kurzem installierte, zwölf LED-Strahler umfassende Anlage offiziell eingeweiht.

„Eine tolle Sache. Der Platz ist jetzt noch besser ausgeleuchtet. Es zeigt sich erneut, dass sich bei der Mosella was tut“, war Jochen Weber, Trainer der ersten Mannschaft nicht nur mit dem beherzten Auftritt seiner Schützlinge, sondern auch mit der verbesserten Infrastruktur auf der vereinseigenen Anlage zufrieden.

Das 1969 erbaute Flutlicht war deutlich in die Jahre gekommen. Bei der Suche nach einer neuen und nachhaltigen Lösung informierten sich die Vereinsmitglieder Hermann Schneider und Walter Flach unter anderem in Hillesheim und Idar-Oberstein, wo man bereits positive Erfahrungen mit LED-Anlagen gemacht hat.

Flutlich strahlt nur bei Spielen voll

Ende vorvergangenen Jahres entschieden sie sich in Schweich dann für die umweltfreundliche Variante, wodurch sich der Leistungswert von rund 16 000 auf 8 000 Watt halbiert. Die neue Technik sorgt für eine deutliche Verringerung der Stromkosten. Die Ersparnis beziffert Josef Rohr vom geschäftsführenden Vorstand der Mosella auf rund 3 000 Euro pro Jahr. Der Clou: Die Strahler verfügen über einen Regelungsmodus, durch den die Beleuchtung angepasst werden kann. Nur im Spielbetrieb soll sie zur vollen Leistung kommen.

„Das ist ein schönes Geschenk zum Start  in das 100. Jahr unserer Fußballabteilung“, betonte Rohr während der Feierstunde im Vorfeld des Eröffnungsspiels gegen den SC Idar-Oberstein, an der neben Stadtbürgermeister Lars Rieger und dem Beigeordneten Engelbert Meisberger unter anderem auch Kommunalbetreuer Marco Felten von Energieversorger Innogy, Firmeninhaber Stefan Schneider vom gleichnamigen und bauausführenden Elektro-Unternehmen aus Bekond und  Mitglieder der Mosella und des Fördervereins teilgenommen hatten.

Stadt übernimmt den Löwenanteil am neuen Flutlicht

Gemeinsam hatte man die rund 50 000 Euro Kosten für die neue Anlage gestemmt. 20 700 Euro übernahm die Stadt, das Umweltbundesamt beteiligte sich mit 14 000 Euro, Innogy steuerte 8 000 Euro bei. Rund 7000 Euro kommen insgesamt aus Mitteln der Mosella.

Das nächste Projekt haben sie bei der Mosella übrigens bereits im Visier: Nach Angaben von Josef Rohr will man nun die Ausleuchtung des Fußwegs in Richtung des angrenzenden Parkplatzes angehen.

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Fußballabteilung sollen derweil vom 28. bis 30. Juni ihren Höhepunkt erreichen. Neben einem Festakt ist hier auch ein kölscher Abend geplant.

Quelle: fupa.net