Chronische Herzinsuffizienz und Stress

Chronische Herzinsuffizienz und Stress – Ein Wettlauf mit der Zeit!?

In Deutschland sind 1,8 Mio. Menschen von einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) betroffen – demnach etwa jeder 40. Bundesbürger. Dabei stellt die Herzinsuffizienz kein harmloses Volksleiden dar, sondern ist inzwischen die Hauptursache für Krankenhausaufenthalte und vermindert die Lebenszeit nachweislich. Aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, werden zukünftig immer mehr Menschen an Herzinsuffizienz erkranken. Damit steigen die Behandlungskosten und Belastungen für unser Versorgungssystem kontinuierlich an – die Notwendigkeit für die Neuentwicklung von Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmethoden ist gegeben.

Obwohl das Thema Herzinsuffizienz und ihre Begleiterscheinungen in aller Munde ist, gibt es viele Bereiche, die noch gänzlich unerforscht sind. Insbesondere der Zusammenhang von Stress und Herzinsuffizienz ist bislang vernachlässigt worden. Im Rahmen der Masterarbeit im Fach Psychologie von T. Partetzke und S. Röhrich wurde ein erster Schritt unternommen, um neue Erkenntnisse in einem unerforschten Gebiet der Herzinsuffizienz zu gewinnen: Hierbei wurde, u.a. in Kooperation mit der Herzsportgruppe des TuS Mosella Schweich e.V., der Zusammenhang zwischen chronischer Herzinsuffizienz und Stress, mit Hilfe einer Fragebogenuntersuchung, untersucht. Dabei wurden verschiedene Stressfaktoren und angewandte Bewältigungsstrategien im Umgang mit diesen betrachtet. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Forschungsarbeit, werden die beiden Studentinnen im Anschluss zu dieser Thematik promovieren. Hierbei werden sie Autogenes Training als Interventionsmaßnahme bei PatientInnen mit chronischer Herzinsuffizienz, anbieten. Auch bei diesem Projekt ist erneut eine Kooperation mit der TuS Mosella Schweich geplant. Termine und weitere Information werden zeitnah folgen.


Bei Interesse können Sie sich über nachfolgende Kontaktdaten gerne an Tara Partetzke und Sandra Röhrich wenden:

Email: s1tapart@uni-trier.de oder s1saroeh@uni-trier.de

Mobil: 0157-77534582 0179-7758246

Für die bisherige tatkräftige Unterstützung möchten sich die beiden Studentinnen hier noch einmal herzlich bei allen Beteiligten bedanken!